Illus steht hier für Illusionen. Illusionen einmal als deutscher Superstar gewählt zu werden. Dieses öffentlich zur Schau stellen von vermeintlichem Können empfinde ich einfach als obzön und widerlicher als dieses Big Brother Gedöns welches mit der Schaulust der Leute immer mehr seelische Krüppel fördert, die nicht mehr kommunizieren, sondern nur noch konsumieren was andere Leute den Zuschauern aus Geldgier und Quotenjagd zur Verfügung stellen. Kann das die neue Art der Selbstbestimmung und Persönlichkeitsbildung sein die unserem Nachwuchs da zuteil wird? Ich halte das tatsächlich für Jugendgefährdend was da im TV abläuft. Es gefährdet unsere Jugend deutlich mehr als wenn diese sich ab der Pubertät aus Neugier einen Geschlechtsakt ansieht. Dieser extreme Star-Exhibitionismus mit der Garantie von einem schlechten Entertainer lächerlich gemacht zu werden ist in meinen Augen schlimmer als offen über Sex zu reden. Das können die meisten mir ihrem Nachwuchs auch nicht.
Denn das erfordert Einfühlungsvermögen, Interesse und eigene Erfahrungen seinen Kindern eine freie und vorurteilsfreie Sexualität nahe zu bringen, die durch Kommunikation, Partnerschaft und Zuverlässigkeit geprägt ist – und eine reale Einstellung zum Leben und nicht eine völlig demoralisierende Parodie mit “ich werde Superstar” – und fülle damit Fernsehprogramme auf meine Kosten.
Sich zur Hure oder zum Hurenbock der Entertainment-Industrie zu machen kann auch nicht die wahre Prostitution sein.
[...] doch nur spinnerte puberierende die meinen die Welt ist nur schön wenn man ein Star ist. Ein paar Gedanken dazu finde ich ganz interessant. Wann ist man eine Hure? Nur wenn es um Sex [...]