Frauenquoten hin oder her, Frauen denken immer noch ein großer Busen sei der Schlüssel zum glücklich sein. Dafür legen sich immer mehr unters Messer. Huren der Schönheitschirurgen meiner Meinung nach. Die Chirurgie soll sich um Dinge kümmern die wirklich schrecklich sind. Aber einen Busen vergrößern mit all seinen Risiken kann sicher nicht die Komplexe lösen die Frauen eingeredet werden. Genauso wie diese blödsinnige Hungerei, nur damit die Hühner auf dem Laufsteg bestehen können. Die Boulevard Medien, Print und TV, sollten sich was schämen. Frauen die sich davon beeinflußen lassen sollten wissen das sie damit zu Huren der Unterhaltungsindustrie werden. Und die vermeintlichen sexy Outfits werden von Männern genossen. Diese formen sich ihre Modegestalten und Mätressen so wie es der Absatz will. Es wird Zeit sich andere Quellen des Glücks zu suchen als jedem gefallen zu wollen.
Über 50% der pubertierenden Mädels wollen Model werden. Mich hat die Zahl erschreckt. Die englische Autorin Natasha Walter hat ein Buch dazu geschrieben. “Living Dolls”, lebende Puppen (Living Dolls: The Return of Sexism). Ein treffender Titel. Was ist schief gelaufen? Dabei wurde in der Erziehung zur jungen Frau doch darauf geachtet daß sie einen ordentlichen Beruf lernen, unabhängig sein sollen und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten sollen, auch wenn Kinder da sind. Ist diese Art der Unabhängigkeit, landläufig auch Emanzipation genannt, doch nicht das Ding der Frauen? Sind sie dafür geboren als Schaustück durch die Welt zu laufen, zum Vergnügen der Männer, die diese teuren Stücke wiederum ihren Schaustücken kaufen müssen? Ist ganz normale Arbeit einfach zu anstrengend für die Püppchen? Oder haben diese Frauen nur gelernt ihren Körper anders zu verkaufen seit Feministinnen der Meinung sind Pornografie sei nichts für Frauen? Überhaupt, wo sind die Stimmen der Feministinnen dazu? Seltsam ruhig die emanzipierten Damen.
Illus steht hier für Illusionen. Illusionen einmal als deutscher Superstar gewählt zu werden. Dieses öffentlich zur Schau stellen von vermeintlichem Können empfinde ich einfach als obzön und widerlicher als dieses Big Brother Gedöns welches mit der Schaulust der Leute immer mehr seelische Krüppel fördert, die nicht mehr kommunizieren, sondern nur noch konsumieren was andere Leute den Zuschauern aus Geldgier und Quotenjagd zur Verfügung stellen. Kann das die neue Art der Selbstbestimmung und Persönlichkeitsbildung sein die unserem Nachwuchs da zuteil wird? Ich halte das tatsächlich für Jugendgefährdend was da im TV abläuft. Es gefährdet unsere Jugend deutlich mehr als wenn diese sich ab der Pubertät aus Neugier einen Geschlechtsakt ansieht. Dieser extreme Star-Exhibitionismus mit der Garantie von einem schlechten Entertainer lächerlich gemacht zu werden ist in meinen Augen schlimmer als offen über Sex zu reden. Das können die meisten mir ihrem Nachwuchs auch nicht.
Denn das erfordert Einfühlungsvermögen, Interesse und eigene Erfahrungen seinen Kindern eine freie und vorurteilsfreie Sexualität nahe zu bringen, die durch Kommunikation, Partnerschaft und Zuverlässigkeit geprägt ist – und eine reale Einstellung zum Leben und nicht eine völlig demoralisierende Parodie mit “ich werde Superstar” – und fülle damit Fernsehprogramme auf meine Kosten.
Sich zur Hure oder zum Hurenbock der Entertainment-Industrie zu machen kann auch nicht die wahre Prostitution sein.
ist eine Frau die ihren Körper verkauft. So die landläufige Definition. Allerdings hat sich dieses verkaufen des Körpers bis in die Kosmetikindustrie samt ihren operativen Möglichkeiten rumgesprochen. Ich bin der Meinung dass Frauen oder auch Männer die sich dem Diktat der Kosmetik und Schönheitsindustrie unterwerfen, sich kaum weniger prostituieren als eine Frau die ‘mit dem Handtäschchen’ am Strassenrand steht oder in einem Bordell arbeitet. Gewagte These? Ok, arbeiten wir doch einfach die Unterschiede heraus. Mehr in den nächsten Beiträgen.